Weltraum
Während in vielen Regionen immer noch Krieg herrscht und täglich immer noch Millionen Menschen an Hunger oder Krankheiten sterben – ganz zu schweigen von vielen anderen Unzulänglichkeiten, die sonst noch herrschen – geben wir Milliarden dafür aus, um festzustellen, dass es auf anderen Planeten kein Leben gibt und auch keines – wie wir es kennen – möglich ist. Bis zu einem bestimmten Punkt mag die wissenschaftliche Neugierde noch verständlich sein, aber warum suchen wir denn nach Leben auf anderen Planeten, wo wir unsere eigenen Mitmenschen doch sterben lassen?
Und selbst nachdem wir nun endlich wissen, dass es z. B. auf dem Mars nichts gibt, dass uns nützlich sein könnte, kein Leben dort existiert und es wohl auch keines geben wird, schicken wir immer und immer wieder für weitere Milliarden Sonden und Raumschiffe dorthin.
Sollten wir nicht erst einmal das Leben auf der Erde schützen und erhalten?
Und wenn man schon nach Leben außerhalb unseres Planeten sucht, warum dann nicht an der Stelle, wo es am wahrscheinlichsten ist? Auf der anderen Seite der Sonne, an der Stelle, wo der Abstand zur Sonne, der unserer Erde gleich ist? Über dieses Wissen verfügen wir doch bereits. Der Abstand zur Sonne ist es, der unseren Planeten so einzigartig macht und Leben ermöglicht. Einfach nur anzunehmen, dass auf unserer Umlaufbahn zur Sonne die Erde der einzige Planet ist, scheint ziemlich kurzsichtig zu sein.
Oder gibt es Menschen, die mehr wissen, als wir annehmen? Oder gelten diese Ausgaben nicht wirklich der Suche nach Lebewesen im All? Sind sie lediglich ein Vorwand für die Unmengen an Ausgaben?
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