Palmblattbibliothek
Palmblattbibliothek
In einigen Teilen der Welt (hauptsächlich in Indien) befinden sich so genannte Palmblattbibliotheken, auf denen vor ca. 5.000 Jahren die Lebensgeschichten aller Menschen verzeichnet wurden, die jemals die Palmblattbibliothek in ihrem Leben besuchen würden.
Darauf stehen die Daten der Eltern, Namen und Geburtsdaten, Krankheiten, Beruf und Hobbys, derzeitiger Stand, Zukunftsprognosen und auch Todestag und die Art des Ablebens – der ganze Lebensweg.
Die Erstehung
Nachdem die Sumerer ca. 3.000 v.chr. den Kalender im sexagesimalischern System (1 Jahr hat 365 Tage, 1 Tag hat 24 Std., eine Std. 60 Min. eine Min. 60 Sek.) entwickelt haben, konnten die damaligen Propheten ihre Vorhersagen konkretisieren. Diese wurden auf Palmblätter verewigt. Ein Prophet der damaligen Zeit verbrachte sein gesamtes Leben mit diesen Aufgaben.
Da die Palmblätter nur eine begrenzte Haltbarkeit hatten, wurden sie alle 500 bis 600 Jahre neu abgeschrieben.
Ca. 3.000 v.Chr begann auch die Pharaonische Geschichte Ägyptens, die Tempelprostitution (erste Art der Prostitution), Töpferhandwerk, Errichtung mächtiger Steinmale bei Orkney-Inseln und Carnac, es gab Schmelzöfen und Kupferverarbeitung, Papyrus und sogar schon einige verschiedene Biersorten. Dies, um nur einmal deutlich zu machen, in welcher Entwicklungsphase sich die Welt zu dieser Zeit befand.
Neugierde
Je bekannter die Existenz der Palmblattbibliotheken wurde, desto mehr Menschen aus aller Welt bereisten sie.
Viele Menschen kamen sehr enttäuscht von ihrer Reise zurück, andere haben den Sinn ihrer Reise – andere den Inhalt des Palmblattes nicht verstanden.
Erkenntnis
Die Propheten der damaligen Zeit hatten wohl vergessen oder mit Absicht verschwiegen, dass sich ihre Prophezeiungen nur auf die Menschen beziehen, die im Einzugsgebiet der Bibliotheken lebten und leben werden.
Daher kommt es bei den Besuchern und den Wächtern der Bibliotheken immer wieder zu Missverständnissen.
Die Wächter verstehen meist nicht, warum sie nicht das passende Palmblatt finden, die Besucher können keine Übereinstimmung ihrer Daten mit den festgehaltenen Daten erkennen.
So sollte nur derjenige eine Palmblattbibliothek bereisen, der dort lebt, oder dortiger Abstammung ist.
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