Mensch
Der Mensch – Geisel seiner Angst
Sollte es nicht das Leben selbst sein, welches uns leben lassen sollte? Ist das Leben selbst so wenig lebenswert, dass wir uns durch eigene und fremde auferlegte Ängste dazu zwingen müssen es zu leben?
Unsere größte Motivation besteht darin seiner Angst nachzugehen.
Warum mache ich, was ich mache? Weil ich es machen möchte? Oder aus Angst vor Konsequenzen, wenn ich es nicht mache?
Für wen mache ich das, was ich mache? Für mich? Oder für die Menschen, welche mir mit den Konsequenzen aus einer Unterlassung Angst machen?
Lebe ich selbstbestimmt oder fremdbestimmt? Was kann mir wirklich passieren, wenn ich dies oder jenes tue oder eben lasse?
Warum gibt es nur so wenig Glücksgefühle?
Weil es nur so wenig Augenblicke gibt, in denen man sich von der Angst frei machen kann. In solchen Momenten fühlt man sich frei, könnte die Welt umarmen, fürchtet weder Konsequenzen, noch andere Menschen. In solchen Momenten ist man ohne Angst, respektiert das Leben, ist frei von Gedanken, die anderen schaden oder Angst machen würden, fühlt das Leben in sich und genießt für einen Augenblick die Ewigkeit des Glücks.
Man kann sich von seiner Angst befreien. Vielleicht nicht sofort, aber in kurzer Zeit.
Wer dies wirklich will und wer dies wirklich begreift, kann ein Leben in Glück und Zufriedenheit führen.
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