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Datenmissbrauch

Meldungen über den Missbrauch persönlicher Daten häufen sich. Immer wieder kommen Banken die Daten Ihrer Kunden abhanden, mit denen dann die Konten der Betroffenen leergeräumt werden.

Aber auch Kunden-Datenbestände von Unternehmen, Versicherungen und anderen Konzernen finden ihren Weg in die Hände Krimineller, die damit fremde Konten von jeglichem Guthaben befreien.

Man selbst kann kaum nachvollziehen woher die Gangster die Daten haben. Hat man selber bei einem Gewinnspiel, Kreuzworträtsel oder einer Umfrage seine Daten freizügig weitergegeben oder hat man einen Virus oder ein Trojanisches Pferd auf dem Computer, von dem man nix weiß?

Wer nun glaubt, dass man durch technische Aufrüstung oder Gesetze den Datenschutz absolut sicher machen kann, wird enttäuscht sein. Denn das wird wohl niemals geschehen. Außerdem erhöhen sich auch immer die Fehlerquellen, wenn man die Verantwortung für das eigene Vermögen einem Dritten überlässt.

Aber auch wenn man sich nicht vor dem Missbrauch schützen kann, kann man die Verluste minimieren, ohne sein Leben mit unzähligen Ratschlägen und Vorsorgemaßnahmen umkrempeln zu müssen. Einfach das offensichtliche Guthaben reduzieren, was wirklich sehr einfach ist.

Das Giro-Konto auf ein Guthabenkonto umstellen und jeden 1. eines Monats das Guthaben auf ein Sparkonto übertragen oder abheben. Hat man eine Kreditkarte, kann man diese auf ein Prepaid-Kartenkonto umstellen.

Dann kann ein Gangster nur noch das erbeuten, was man als Guthaben auf den Konten hat. Und dies wird bei Nachweis auf Missbrauch sogar meist von den Geldinstituten ersetzt.

Dispokredite sollte man mit einem traditionellen Darlehen ablösen, was zusätzlich noch den Vorteil hat, dass dieses weniger Zinsen verlangt.

So wenig Mühe, für ein Maximum an Schutz. Na, einfacher geht es doch wirklich nicht mehr oder?

Übrigens ...

Den Banken gefällt es natürlich überhaupt nicht, wenn man diese Maßnahmen ergreift, denn sie verdienen schließlich daran, dass man regelmäßig sein Konto überzieht. Es hat schon seinen Grund, weshalb es bei einem Dispokredit wesentlich mehr Zinsen bedarf, als bei einem normalen Darlehen, obwohl es doch das gleiche Geld ist.